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Plage de Bray-Dunes

 30. Januar in Frankreich ⋅ ☁️ 7 °C

Es ist mal wieder soweit. Auch wenn die Wetteraussichten nicht wirklich vielversprechend sind, haben wir uns entschieden, wieder mal an die Opalküste zu fahren. Gut ausgeschlafen starten wir um ca. 9 Uhr mit unserer Emma das erste Mal im neuen Jahr wieder Richtung Frankreich. Knapp 290 km fahren wir, zumeist bei sonnigem, aber kaltem Wetter und machen zwischendurch noch eine kleine Frühstückspause. 

Gegen 13.00 Uhr erreichen wir den Camping-Car Park in Bray-Dunes. Hier gibt es noch jede Menge freie Plätze, was im Sommer sicher anders aussieht. Nach einem kleinen Snack packen wir uns warm ein und laufen zum ca. 500 Meter entfernten Strand und zur Promenade. Bray-Dune ist übrigens der nördlichste Punkt des französischen Festlandes und grenzt an Belgien. 

Die Promenade ist jetzt im Januar wie ausgestorben und hat einen hübsch-häßlichen Charme. Im Sommer sieht es sicher deutlich einladender aus. Wir laufen dann noch ein ganzes Stück am Meer entlang, denn der Strand ist hier wunderschön weitläufig und es ist gerade Ebbe. Aber trotzdem kehren wir bald wieder um, denn es ist schon recht frisch. Viel werden wir heute nicht mehr unternehmen, wir wollen morgen eine größere Runde nach Belgien laufen, da müssen wir unsere Kräfte etwas schonen. Der Spaziergang ist auch wieder auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps.

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Nachdem wir dann noch auf Komoot gesehen haben, dass es hier am Strand bei Ebbe einige Schiffswracks zu sehen gibt, haben wir uns kurzerhand wieder auf den Weg gemacht und einige Fotos davon geschossen. Die Schiffswracks am Strand von Bray-Dunes sind übrigens von der Operation Dynamo im Mai 1940, bei der alliierte Soldaten aus Dünkirchen herausgeholt wurden. Hier findet man die Überreste der „Claude London“ oder der „Devonia“. Abends haben wir dann bei einem Gläschen Sekt noch auf Gerd's 63. Geburtstag angestoßen. Noch zwei Tage, dann ist er offiziell Rentner.

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Bray Dunes -> De Panne

 31. Januar in Frankreich ⋅ ☁️ 6 °C


Heute morgen haben wir bis 9 Uhr geschlafen. Gestern Abend hat es noch ordentlich geregnet, aber jetzt scheint sogar die Sonne bei fast 5 Grad. Wir wollen heute durch die Dünen bis ins belgische De Panne laufen. Der Weg dorthin ist sehr schön, besonders auf der französischen Seite läuft es sich gut. Wir finden den Grenzstein und dann geht es durch das belgische Naturschutzgebiet "De Westhoek" auf anstrengenden Sandpfaden weiter. 

In De Panne machen wir eine kleine Rast, bevor es dann bei schönstem Sonnenschein am Strand zurückgeht. Da wir auf die Idee kommen, noch ein Baguette zu besorgen, führt uns das Navi irgendwann wieder in die Dünen. Leider finden wir aber keinen vernünftigen Weg und geben irgendwann genervt auf. Also zurück zum Strand und auf direktem Weg zum Wohnmobil. Dort kommen wir, ich zumindest, völlig entkräftet, nach fast 20 km an. Jetzt ist nur noch duschen, essen und abhängen angesagt.

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Heute ist der Stellplatz bis auf 2 Plätze belegt. Aber das liegt sicher daran, dass wir Wochenende haben. Der Wanderung ist natürlich auf Komoot verewigt (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps aufrufbar.

 

Dünkirchen

 1. Februar in Frankreich ⋅ ☁️ 7 °C

Gestern abend waren wir ordentlich geschafft und haben uns einen gemütlichen Spieleabend gemacht. Heute morgen wachen wir bei grauem, ungemütlichen Wetter auf. Nach dem Frühstück wird noch schnell ver- und entsorgt, bevor es kurz nach 11 Uhr ins keine 15 km entfernte Dünkirchen geht. Hier gibt es einen kostenlosen Stellplatz, den Aire de Camping-Car de Dunkerque in der Rue des Chantiers de France. Zumindest jetzt ausserhalb der Hauptsaison kostet er nichts. Schön ist der Platz allerdings nicht, die Plätze haben Gefälle und wir sehen auch den ein oder anderen größeren Nager draußen herumlaufen. Wir jedoch froh, dass es den Platz so zentral in Dünkirchen gibt.

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Wir laufen dann am Kai entlang in die Stadt und wieder zurück bis zum Hausstrand der Stadt, dem Malo-les-Bains. Hier gibt es eine große Promenade, an der man noch viele ehemalige Stadtvillen aus der Belle Époque entdecken kann. Sie haben sehr viele Schnörkel und Erker und einige davon sind wirklich hübsch anzusehen. Nach einer kleinen Rast geht es dann mit einem Schlenker zum Rathaus, das wir irgendwie vergessen hatten, zurück zum Wohnmobil.

Insgesamt sind wir wieder 13 km gelaufen. Glücklicherweise fängt es erst, als wir im Wohnmobil sitzen, an zu regnen. Aber jetzt ist es uns egal. Was uns in der Stadt aufgefallen ist, ist das ausgesprochen grosszügige Fahrradwegenetz. Ansonsten ist die Stadt im Sommer mit seiner schönen Strandpromenade und dem breiten Strand sicherlich ein nettes Tagesziel. Der Stadtrundgang in Dünkirchen ist natürlich auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps aufzurufen.

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Saint-Omer

 2. Februar in Frankreich ⋅ ☁️ 8 °C

Gestern abend hat es noch ordentlich geregnet. Was hatten wir tagsüber für ein Glück. Heute morgen geht es nach dem Frühstück weiter nach Saint-Omer. Was uns hier erwartet, wissen wir nur von ein paar Bildern des Camping-Car Park Platzes, den es dort gibt. Nach ca. 45 km sind wir am Ziel und versorgen uns erst mal mit Strom. Der Platz liegt direkt an der Bahnlinie, die soll aber nicht stark befahren sein. Wir werden sehen. Kurz nach dem Mittag machen wir uns auf den Weg in das Stadtzentrum.

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Wirklich begeistern kann uns der Ort nicht, auch wenn wir hier eine beeindruckende 700 Jahre alte Kathedrale entdecken und auch sonst einige hübsche Häuser und Kirchen zu finden sind. Mit Sonne und dem ein oder anderen Blumenschmuck sieht es hier sicherlich einladender aus, leider ist es ziemlich grau, aber immerhin trocken. 

Wir laufen noch ein wenig an einem Wasserkanal entlang, in dem sich bei Sonne die eng stehenden Häuschen spiegeln. Den Effekt haben wir leider ohne Sonne nicht wirklich. Die Umgebung von Saint Omer ist übrigens das größte Marschland Frankreichs, mit unzähligen Wasserwegen, was bei schönem Wetter sicherlich ebenfalls zu Ausflügen mit dem Boot oder Fahrrad einlädt. 

Wir gehen zurück zum Wohnmobil und als sich kurz darauf die Sonne blicken lässt, gehen wir kurz entschlossen noch einmal zum Kanal zum fotografieren. Aber trotz Sonne ist die Ausbeute gering, aber wir freuen uns, dass sich die Sonne tatsächlich noch mal hat blicken lassen. Jetzt ist es aber genug und wir legen jetzt nur noch die Beine hoch. Der Stadtrundgang in Saint-Omer ist natürlich auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps aufzurufen.

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Calais

 3. Februar in Frankreich ⋅ 🌧 4 °C

Heute morgen geht es weiter ins ca. 45 km entfernte Calais und hier fahren wir den etwas außerhalb gelegenen Camping Car Park an. Die Wetteraussichten für heute sind ausgesprochen schlecht. Grau mit jeder Menge Regen. Aber wir packen uns warm ein, schnappen uns unsere Schirme und laufen Richtung Zentrum. Einen Abstecher zum Strand sparen wir uns bei dem Wetter und so klappern wir nur ein paar naheliegende Sehenswürdigkeiten ab, wie z.B. diverse Statuen mit Charles de Gaulle, verschiedene Streetartbilder und nicht zu vergessen das auffällige Rathausgebäude. Leider befindet sich auf dem Vorplatz zur Zeit eine Kirmes, so dass man keinen freien Blick auf das interessante Gebäude bekommt. 

Ansonsten hat Calais uns nicht wirklich überzeugt, was aber durch das graue und nasskalte Wetter auch erschwert wird. Wir stoppen noch für ein Getränk und ein paar Pommes in einer Brasserie, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Wir hoffen, dass das angekündigte schöne Wetter für morgen tatsächlich kommt, was man bei der grauen Suppe am Himmel kaum glauben mag. Der kurze Stadtrundgang durch Calais ist wieder auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps aufzurufen.

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Von Wissant zum Cap Gris Nez

 4. Februar in Frankreich ⋅ ☀️ 7 °C

Als wir heute morgen wach werden, ist der Himmel tatsächlich blau und man sieht die Sonne. Man glaubt es kaum. Wir wollen den Tag nutzen und fahren kurz nach zehn in das knapp 17 km entfernte Wissant. Hier waren wir bereits vor ein paar Jahren. Mittlerweile ist der Platz in der Rte de Calais nicht mehr kostenlos, sondern man zahlt ohne alles 11 Euro. Aber wir wollen von hier aus eine Wanderung zum Cap Gris Nez machen, die im Ganzen wieder an die 18 km lang werden soll.

Aber bei dem traumhaften Wetter müssen wir einfach laufen. Die Promenade von Wissant ist ca. 1 km vom Stellplatz entfernt. Von hier hat man einen tollen Blick auf unser angepeiltes Ziel. Zunächst geht es am Meer entlang und da gerade erst aufkommende Flut ist, haben wir noch einen verhältnismäßig breiten Sandstrand. Unsere Apple Watches haben eine sehr nützliche Funktion, die uns die Gezeiten vor Ort anzeigt. Das ist sehr hilfreich, damit man nicht von der Flut überrascht wird.

Wir müssen dann aber den Strand verlassen, da es einen Bach gibt, der ins Meer läuft und den wir nicht überqueren können. So geht es in den Dünen weiter, immer entlang des GR 120. Der führt uns bis ans Cap Gris Nes, wo wir die Aussicht wieder bis zur englischen Küste genießen und uns ordentlich den Wind um die Nase wehen lassen. Nach einem kleinen Snack, den wir mitgebracht haben, gehen wir auf dem selben Weg zurück.

Auch wenn wir hier schon 10 km auf dem Buckel haben, freuen wir uns auf den Rückweg, denn die Aussichten und das Meer sind einfach wunderschön. Da geht es sich fast von alleine. In Wissant angekommen, ist auf der Promenade richtig viel Betrieb. Das schöne Wetter nutzt jeder aus, der die Zeit und Möglichkeit dazu hat. Leider ist hier im Ort kein Restaurant oder ähnliches geöffnet, so dass wir uns direkt auf den Weg zum Wohnmobil machen. Nach 18 km haben wir uns einen ruhigen Abend verdient. Was für ein toller Tag war das heute. Die Wanderung von Wissant zum Cap Gris Nes ist natürlich auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps aufzurufen. Aufgrund von einsetzendem schlechten Wetter in Form eines großen Regengebiets, beschließen wir am nächsten Morgen, die Tour hier zu unterbrechen und die Heimreise anzutreten.

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Equihen Plage

 17. März in Frankreich ⋅ ⛅ 13 °C

Nachdem wir Anfang Februar unsere Tour spontan wegen schlechtem Wetter beendet haben, entscheiden wir uns Mitte März fast ebenso spontan, die Reise fortzusetzen. Der Wetterbericht verspricht ein paar sonnige Tage und wie heißt es doch so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Heute morgen starten wir um 7.45 Uhr Richtung Frankreich. Unterwegs wird eine kurze Frühstückspause eingelegt und wir ändern auch unseren Plan, bis Le Touquet-Paris-Plage zu fahren. Kurzerhand entscheiden wir uns, nur bis Équihen Plage zu fahren. Hier waren wir bereits zu Silvester 2021 und hatten die Küste noch in guter Erinnerung.

Bevor wir den Stellplatz von Équihen Plage in der Rue du Beurre Fondu ansteuern, wollen wir noch in einem Lidl einkaufen. Leider ist der Parkplatz mit einer Höhenbegrenzung von 2,40 m versehen und wir müssen uns einen anderen Supermarkt suchen. Gott sei Dank ist nicht weit entfernt ein E. Leclerc, der auch sehr gut sortiert ist. Nach dem Einkauf geht es zügig zum Stellplatz, dummerweise über eine eigentlich für über 3,5 t gesperrte Straße. Machen wir normalerweise nicht, aber jetzt sind nur noch 2 km zu fahren, also riskieren wir es. Aber es war alles kein Problem und jetzt stehen wir mit Blick auf die Küste. Die schönsten Plätze sind zwar schon belegt, aber egal.

Nach einer kurzen Mittagspause machen wir uns bei schönstem Wetter auf den Weg oberhalb der Küste bis zum Phare d'Alprech - Le Portel und zum Fort du Cap d'Alprech und den recht hügeligen Weg wieder zurück. Mittlerweile ist auch das Meer so weit zurück, dass man auch am Strand weiterlaufen kann. Die Gezeiten sollte man hier immer im Auge haben, denn bei Flut ist ein Strandspaziergang mehr nicht möglich. Nach etwas mehr als 8 km mit immerhin 300 Höhenmetern kommen wir am späten Nachmittag wieder zum Wohnmobil. Jetzt lassen wir den Abend wieder gemütlich ausklingen. Die Wanderung bis zum Fort du Cap d'Alprech ist wie immer auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps aufzurufen.

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Le Touquet-Paris-Plage

 18. März in Frankreich ⋅ 🌬 14 °C

Nach einer ruhigen Nacht frühstücken wir heute morgen gemütlich und fahren gegen 11 Uhr in Richtung Le Touquet-Paris-Plage. Wir bummeln auf der D 940 durch kleine Ortschaften und dann entdecken ich durch Zufall, dass wir auch am größten Soldatenfriedhof des Commonwealth auf französischen Boden vorbeikommen. Den hätte man leicht übersehen können, gut, dass ich das bei Kommot rechtzeitig entdeckt habe.

Wir parken auf dem dafür vorgesehenen Parkstreifen und sehen uns den Friedhof an. 11517 Gräber gibt es hier, größtenteils von gefallenen Soldaten aus dem 1. , aber auch 2. Weltkrieg. Die Soldaten kommen nicht nur aus England, auch Kanadier, Australier, Inder und andere Nationalitäten liegen hier. Die Grabsteine sind alle individuell beschriftet und alles ist sehr gepflegt. Wikipedia sagt, dass hier 6 Gärtner ganzjährig beschäftigt sind. Die große Anzahl Grabsteine lässt einen schon sehr traurig werden und macht wieder einmal die Sinnlosigkeit eines Krieges bewusst.

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Weiter geht es mit einem kurzen Zwischenstopp bei Lidl zum nächsten Stellplatz in Av. de Berlin am Yachthafen von Le Touquet-Paris-Plage. Auf dem Weg dorthin fallen die vielen tollen Villen auf, viele davon mit Reetdächern. Alles sehr nobel mit viel Wald und Rad- und Fußwegen. Unser Stellplatz ist an einem Straßenrand, die anderen mit Blick auf den Hafen reizen uns nicht. Hier ist es schön sonnig und Wiese haben wir auch.

Zuerst machen wir eine Kaffeepause in der Sonne und dann machen wir uns auf eine zirka acht Kilometer lange Runde, die ich bei Komoot gefunden habe. Wir erreichen irgendwann das Zentrum und hier sieht man, dass der Ort wohl zur Sommerfrische der Pariser genutzt wird. Einige noble Geschäfte und Hotels sind hier zu finden. Aber besonders die alte Bebauung fällt auf. Zig Erker, Türmchen, Balkone, Fachwerk und alle möglichen anderen Verzierungen sind zu finden und kein Haus sieht aus, wie das andere. Viele alte Häuser wurden bereits aufwändig restauriert und erstrahlen in neuem Glanz.

Zum Schluss unserer Tour landen wir am Meer mit einer großen Promenade und einem riesigen Sandstrand. Der gefällt uns wieder total gut und wir sind froh, uns den Ort diesmal angesehen zu haben. Auf einem sehr gepflegten Dünenweg drehen wir die Runde zu Ende und kommen nach 9 km wieder am Wohnmobil an, wo wir jetzt noch etwas die letzten Sonnenstrahlen genießen. Das war wieder ein sehr schöner Tag. Der Spaziergang ist auch wieder auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps.

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Saint-Valery-sur-Somme

 19. März in Frankreich ⋅ ⛅ 15 °C

Unser gestriger Abend bereitete uns noch richtig Stress. Aus heiterem Himmel ging unser Kühlschrank in Störung. Das Problem hatten wir bereits früher schon, konnten den Fehler aber nie richtig eingrenzen. Das Problem ist, dass er gar nicht erst zündet und das Problem nur hin und wieder auftritt, so dass man den Fehler nicht reproduzieren kann. Die Temperaturen im Kühlfach gingen bereits Richtung - 4 Grad. Gerd fand dann über Chat GPT eine Lösung und wir waren erst mal happy, als der Kühlschrank wieder ansprang. Leider ging er später wieder dauerhaft in Störung, so dass wir die ganze Nacht in regelmäßigen Abständen durch eine Piepton an die Störung erinnert wurden.

Nach einer unruhigen Nacht hat Gerd heute morgen sein Glück erneut mit der vorgeschlagenen Lösung probiert und war erfolgreich. Wir hoffen, dass der Kühlschrank sich jetzt erst mal damit zufrieden gibt und uns den Rest der Reise treue Dienste leistet. Es ist bereits 11.15 Uhr, als wir nach der Entsorgung Richtung Saint-Valery-sur-Somme starten. In diesem fast 60 km entfernten Ort waren wir bereits während unserer Silvestertour 2022, allerdings bei strömenden Regen. Heute lacht die Sonne vom strahlend blauen Himmel, auch wenn ein recht frischer Wind weht.

Wir bummeln wieder durch den urigen, alten Ort und über den wunderschönen Promenadenweg entlang der Sommemündung. Zum Schluss suchen wir uns noch ein Straßenlokal mit Sonnenplätzen und gönnen uns ein kleines Getränk. Fürs Abendessen holen wir uns noch ein frisches Baguette und sitzen zum späten Nachmittag noch vor unserem Wohnmobil in der Sonne. Der Stellplatz von Saint-Valery-sur-Somme in der Rue de la Croix l'Abbé gefällt uns gut. Die Plätze sind zwar nur teilweise mit Strom und manche auch recht schief, aber bei knapp 100 Plätzen findet sicher jeder etwas. Wir hoffen darauf, daß der heutige Abend keine böse Überraschung mehr für uns bereithält. Der Stadtrundgang ist hier auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps.

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Cayeux-sur-Mer

 20. März in Frankreich ⋅ ☀️ 13 °C

Leider wurden wir letzte Nacht durch ein erneutes Piepsen unseres Kühlschranks geweckt. Nachdem er den ganzen Tag prima funktioniert hat, hatte er nachts wohl keine Lust mehr. So sind wir heute morgen ziemlich gefrustet aufgewacht, sofern überhaupt an Schlaf zu denken war. Da wir bis zur Weiterfahrt noch fast 2 Stunden Zeit haben, wurde das Stromkabel noch rausgekramt und angeschlossen.

Nach der Ver- und Entsorgung ging es ins zirka 11 Kilometer entfernte Cayeaux-sur-Mer. Hier treffen wir an der Schranke des Camping-Car-Park Marina und Dieter, ebenfalls deutsche Pilote Fahrer, die wir gestern auf dem Stellplatz kennengelernt haben und auch in einer Facobook Gruppe entdeckt haben. Sie winken bereits ab, dass dieser Stellplatz und der Ort nicht wirklich empfehlenswert sind. Wir haben den Platz allerdings reserviert und müssen ihn sowieso bezahlen, also folgen wir ihrer Empfehlung, hier mit dem Rad zu fahren. 

Wir stellen fest, dass es hier auch ein Knotenpunktsystem, wie in Holland, gibt und stellen uns eine ca. 30 km lange Tour zusammen. So radeln wir gemütlich zuerst an der Küste entlang bis Hourdel und dann Richtung Saint-Valery-sur-Mer und von dort durchs Inland wieder zurück. Das Wetter spielt mit und so genießen wir die entspannte Fahrt durch die Gegend. Das, was wir dabei hier vom Ort sehen konnten, überzeugt uns auch nicht und die Küste ist hier offensichtlich komplett grober Kiesstrand. 

Keine Ahnung, ob der Ort im Sommer schöner ist, z.Zt. hat man den Eindruck, als ob hier überall Bauarbeiten sind. Wir bleiben jedenfalls nur diese eine Nacht hier. Der Platz selbst ist ganz ok, soll nachts auch ruhig sein, was natürlich immer wichtig ist. Jetzt, da der Kühlschrank mit Strom betrieben wird, sollten wir auf jeden Fall schlafen können. Die Radtour ist wieder hier auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps. Vom Stellplatz habe ich diesmal vergessen Bilder zu machen, aber zut Not sind welche auf der Camping Car Park Webseite zu finden.

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Le Tréport und Mers-les-Bains

 21. März in Frankreich ⋅ ☀️ 9 °C

Die Nacht war endlich mal für uns beide ausgesprochen gut. So machen wir uns heute um kurz nach 10 in das ca. 21 km entfernte Le Trepot. Eigentlich passt Le Trepot nicht mehr zum Titel Opalküste, da es das Tor zur Normandie schlechthin ist und sich mit seiner Alabasterküste deutlich von der Opalküste unterscheidet. Aber egal, da wir jetzt, wegen dem auf Gas zickenden Kühlschrank, immer Strom brauchen, entscheiden wir uns für den Stellplatz - Aire de camping-car de Sainte-croix, der sich unten am Ortseingang der Stadt befindet. Hier hat jeder Stellplatz für 12 Euro einen Stromanschluss inklusive. Der Nachteil ist, man steht hier wirklich sehr eng, geht aber bis zum Zentrum nur knapp 10 Minuten.

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Da wir Wochenende und sonniges Wetter haben, ist der Platz genau wie die Plätze oben auf der Klippe sehr gut besucht und eine Anreise bis 12.00 Uhr ist sicher an solchen Tagen sehr empfehlenswert. Wir machen uns kurz nach der Ankunft auf den Weg und laufen zuerst durch Le Trepot, bis hinauf zu den anderen Stellplätzen und fahren dann mit der kostenlosen Standseilbahn wieder hinunter ans Meer. 

Auch wenn die Sonne scheint, ist es durch den kräftigen Wind heute relativ frisch. Aber das macht uns nichts und so gehen wir auf die andere Seite der Bresle, die hier ins Meer mündet. Der Ort hier heisst Mers-les-Bains und besticht durch seine prächtigen Strandvillen aus der Belle Epoche und Jugendstil. Reich verzierte Holzhäuser in bunten Farben und mit jeder Menge Balkonen und Erkern. 

Ausserdem gibt es am Ende der Promenade die Möglichkeit, auf den Berg zu steigen. Diese wunderschöne weiße Klippe ist wirklich sehenswert und der Blick von oben ebenso. Wir haben heute zwar keine klare Sicht, aber wir waren hier ja schon mehrfach, da ist das nicht so schlimm. So langsam geht es jetzt zurück zum Wohnmobil. Über 12 km mit 300 Höhenmetern haben wir zusammen bekommen.

Nach dem Essen machen wir noch eine kleine Runde, denn hier neben dem Stellplatz ist noch ein Weg ausgeschildert, der recht reizvoll aussieht. Hier geht es zum Point d'observation la roselière, einer Vogelbeobachtungsstelle und da das Wetter noch mitspielt, schauen wir uns das mal an. Ein schöner Spaziergang entlang des Ancien Canal de Penthièvre. Der Stadtrundgang durch Le Trepot und Mers-les-Bains ist wieder auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne über GoogleMaps.

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Incheville

 22. März in Frankreich ⋅ ☀️ 9 °C

DIe Nacht war erstaunlich ruhig, trotz des voll belegten Stellplatzes. Heute morgen müssen wir uns spätestens 10.45 Uhr auf den Weg machen, da dann unser Parkticket abläuft. Wir haben uns aber einen kaum 12 km entfernten Stellplatz von Camping Car Park in Incheville ausgesucht, also sind wir auch wieder flott am Ziel. Der Stellplatz liegt wunderschön mitten im Grünen, umgeben von kleinen Seen, Teichen und Wasserläufen. 

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Von hier aus führt der "Chemin Verre & Mer", ein Radweg, über zirka 18 Kilometer Länge bis Le Treport. Dahin wollen wir zwar nicht mehr, aber wir suchen uns über unsere App "Fietsknoop" eine Route, die uns teilweise über diesen toll gemachten Radweg führt. Wir wollen aber nur bis Eu, eine kleine Stadt mit Schloss und großer Kirche. Leider ist diese Stiftskirche Notre-Dame et Saint-Laurent erst ab 14.00 Uhr geöffnet, so können wir nur die Aussenansicht genießen. Hier hat 1050 Wilhelm der Eroberer seine Frau Mathilde von Flandern geheiratet. Wir drehen noch eine kurze Spazierrunde durch den Schlosspark und fahren dann unsere Radroute weiter. 

Wir radeln relativ gemütlich über kaum befahrene Straßen und Feldwege und genießen dabei die langsam erblühende Natur. Überall sprießen die Narzissen,Tulpen, Magnolienbäume und Forsythien sowie das frische Grün an den Bäumen. Die letzten Kilometer führen uns wieder über den anfangs beschriebenen Radweg durch eine tolle Flusslandschaft vorbei an der Bresle und einem großen See. Zum Schluss waren wir knapp 43 Kilometer mit dem Rad unterwegs. Es war zwar heute ziemlich frisch, so um die 10 Grad, aber die Sonne hat uns die ganze Zeit begleitet. Das hat uns beiden richtig Spaß gemacht. Die Radtour ist auch wieder auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch komplett ohne Account über GoogleMaps.

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Merlimont Plage

 23. März in Frankreich ⋅ ☁️ 10 °C

Heute morgen ist es richtig neblig, als wir aufstehen. Nach den Frühstück verlassen wir diesen für uns sehr schönen Platz und fahren wieder ca. 70 km Richtung Norden zurück ans Meer. Hier wollen wir den Camping Car Park - Stellplatz in Merlimont Plage anfahren. Sicherlich kein allzu schlechter Platz, nicht weit vom Meer und dem schönen Sandstrand entfernt. Leider ist es aber auch hier richtig neblig und zu allem Übel befindet sich neben dem Stellplatz eine Baustelle. Hier wird gerade ein Parkplatz hergestellt, was bedeutet, dass permanent ein Bagger den Untergrund hin- und herschiebt.

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Das wird sicher ein unangenehmes Erwachen morgen früh. Jetzt um 17.00 Uhr scheint wohl immer noch niemand Feierabend machen zu wollen. Wir haben uns vorhin auf den Weg zum Strand gemacht, sind trotz des Nebels insgesamt 10 km den Strand rauf- und wieder runter gelaufen. Man konnte von weitem sogar schon die ersten Häuser von Le Touquet-Paris-Plage erkennen. Aber bis dahin ist es uns dann doch zu weit.

Auf dem Rückweg machen wir in Stella noch einen Abstecher in den Ort. Hier haben wir bereits zwei mal kostenlos hinter den Dünen auf einem Stellplatz vor dem hiesigen Campingplatz gestanden. Bis auf einige hässliche Stellplätze, die für Wohnmobile frei gegeben sind, ist aber der alte Bereich mit Holzpfosten abgesperrt. Schade, hier kann man jetzt also auch nicht mehr so schön stehen wie früher.

Wir kehren über den Strand zurück zum Wohnmobil und lassen den Tag ruhig ausklingen. Die Radtour von gestern steckt uns noch ein wenig in den Knochen. Ausserdem haben wir beschlossen, morgen die Heimreise anzutreten. Der nicht richtig funktionierende Kühlschrank macht uns doch ein wenig unflexibel. Ausserdem soll das Wetter jetzt etwas kälter und unbeständiger werden. Der Strandspaziergang ist natürlich auf Komoot zu finden (Account erforderlich) oder auch über GoogleMaps.

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Finished!

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