Sonntag der 01.05.2016 bis Freitag der 06.05.2016

Sonntag mittag mache ich mich mal wieder auf den Weg und zwar ist dieses Mal der Südosten von Belgien mein Ziel. Leider bin ich diesmal alleine Unterwegs, da Brigitte dummerweise arbeiten muss.

Meine Ziele in Belgien plane ich gerne über die Webseite von BIPA.be, da man hier schon einige Infos zu den jeweiligen Stellplätzen bekommt. Ob es einem zusagt oder nicht, sieht man dann letztendlich eh erst, wenn man vor Ort ist. Ich druckte mir halt ein paar Anfahrtsbeschreibungen zu den Stellplätzen meiner Wahl aus und steuerte als erstes Ziel die kleine Gemeinde Bouillon in der belgischen Provinz Luxemburg an.

Hier gibt es mehrere kostenfreie Stellplätze von denen ich den in der Pont de la Poulie ausgewählt habe. Der Stellplatz liegt etwas abseits, nicht weit vom Ufer der Semois. Lediglich ein Sportplatz liegt hier zwischen Fluss und dem ziemlich ruhig gelegenen Stellplatz. Die Semois, ein Fluss der südlichen Ardennen, entspringt übrigens bei Arlon und mündet nach 210 Kilometern in die Maas.

Da der Stellplatz bei meiner Ankunft schon gut besucht ist, stehe ich etwas abseits auf den normalen Pkw Parkplätzen. Daher entgeht mir auch das Schild, das darauf hinweist, dass es sich hier um einen 24 Stunden Stellplatz handelt. Unwissend bleibe ich dann zwei Tage, die mir dann auch gut gefallen haben.

Am ersten Tag besuche ich dann die Burg Chateau Fort de Bouillon, wo sieben Euro Eintritt fällig werden. Zuerst dachte ich, sieben Euro sind etwas happig, aber der Eintritt ist für diese tolle Burg absolut gerechtfertigt. Am zweiten Tag mache ich dann nur eine kleine Wanderung zur Abtei Notre-Dame de Clairefontaine und laufe dann über die Wiesen entlang der Semois zurück.

 

Hier auf dem Stellplatz in Bouillon ist voller Service möglich, das heißt, das Schmutzwasser wird noch abgelassen und auch die Toilette wird noch geleert, bevor es wieder weiter geht. Mein nächstes Ziel ist der kleine Ort Bohan, welcher zur Gemeinde Vresse-sur-Semois gehört. Nur der angegebene Stellplatz in der Rue de Mont Les Champs ist nicht zu finden, allenfalls ein zugewuchertes Gelände gibt es hier, nichts für mich.

Weiter geht es nach Vresse-sur-Semois, hier soll es in der Rue Léon Henrard einen Stellplatz geben. Gibt es auch, aber hier sieht es eher nach einem kleinen Bushof aus und ist damit so gar nicht mein Ding. Zumindest lässt es sich hier besser wenden, als vorhin im Örtchen Bohan.

 

Als nächstes Ziel schaue ich mir den Stellplatz der kleinen Gemeinde Frahan aus, welche wieder zum Stadtgebiet von Bouillon gehört. So bin ich heute viel herumgefahren, um letztendlich wieder fast da zu landen, wo ich losgefahren bin.

Der Stellplatz von Frahan liegt etwas vor dem Ort und ist als solcher nicht direkt zu erkennen. Hier gibt es kein Schild zum Stellplatz, sondern lediglich eins, welches sich mit dem zu Wasser lassen von Kajaks beschäftigt. Ich bin ein wenig unsicher, ob ich hier wirklich richtig bin. Aber die Rue des Crêtes ist nicht so lang, dass hier noch etwas anders zu finden sein sollte.

Hier direkt am Ufer der Semois gefällt es mir dann so gut, dass ich ganze drei Nächte bleibe. Den ersten Tag bin ich noch alleine, was sich dann aber mit näher kommenden Feiertag leider ändert. So jetzt habe ich aber genug gequasselt, nun nur noch ein paar Fotos aus einer Ecke, wo die Natur noch in Ordnung ist.

         
 

 

Hier noch kurz eine Karte, auf der die Lage von Bouillon und Frahan dargestellt ist und als kurzes Fazit: Bouillon und auch Frahan werden mich bestimmt wieder sehen.

 

Finished...